
Lovestory November: Marc & Pascal
Von Purplemoon nach Mauritius
Pascal arbeitet als Zugbegleiter und Berufsbildner bei der SBB und Marc als Teamleiter in der Kundenberatung einer Krankenkasse.
Pascal und Marc haben sich im Frühjahr 2008 in der digitalen Welt kennengelernt – auf Purplemoon! Zu Beginn reagierte Pascal auf Marcs erste Kontaktaufnahme gar nicht, doch nach ein paar Wochen, als er eigentlich bereits in Vergessenheit geraten war, meldet er sich doch noch plötzlich und dann kam auch ein Date zustande, bei dem die beiden merkten, dass sie Vieles gemeinsam hatten. Nachdem dies einige Zeit lang so lief, wollte Marc dann wissen warum Pascal eigentlich plötzlich doch Interesse zeigte und ihn damals anschrieb:
“Dann kam der Hammer! Ich kam ihm bekannt vor und er verwechselte mich aber mit jemand anderem… Naja, ich fand das nicht so lustig wie er, aber er konnte es gut verkaufen. Dank dieser Verwechslung traf er schliesslich auf seinen Traummann!”
Etwa sieben Jahre später, am 24.11.2015, kam es an Marcs Geburtstag zu einem Antrag von Pascal. Dabei kam er Marc zuvor, da er eigentlich immer vorhatte, den Antrag etwas später in den Ferien zu machen. «Wir hatten unsere Eltern zum Abendessen. Nachdem alle gegangen waren, schob er mir einen Blumenstrauss zu und fing an zu erzählen. Dazu kam dann noch der ‹Verlobungsring›. Wir warteten dann bis im Juli 2017 aufs standesamtliche und im September 2017 gab es das Fest in der Provence auf einem schönen Landgut mit Familie und Freunden.»
In den Ferien wird den beiden nie langweilig, denn sie haben immer wieder Action. Wenn auch mehr oder weniger unfreiwillig, denn Marc verliert ständig irgendetwas, sei es sein Pass oder sein Portemonnaie, welches er am Flughafen verlegt hatte. Gut, dass diese bisher immer abgegeben wurden. Ohje, das ist doch jedermanns grösste Angst beim Reisen, dass die Hand plötzlich ins Leere greift, wenn man die Dokumente braucht!
“In Myanmar kehrte sogar mal ein Flugzeug von der Rollbahn zurück, weil ich mein Handy darin vergessen hatte. Pascal hat mal eine Sonnenbrille im zurückgegebenen Mietauto auf La Reunion vergessen – ich sass dann schon im Bus Richtung Flugzeug und er ging vom Gate zurück, um die Brille zu holen. Im Flugzeug verteilten sie bereits Erfrischungstücher und ich dachte, ich musste dann alleine nach Mauritius fliegen… Zum Glück aber schaffte er es noch!”
Ja Glück… davon hatten die beiden immer sehr viel! Aber irgendwann wird es schon noch reibungslos funktionieren, da ist Marc sehr zuversichtlich!